Töpferei

Ohne zu ahnen, welche Auswirkungen dieser eine Moment für mich haben wird, buchte ich den Kurs.


Schon öfter dachte ich, dass das Töpfern etwas für mich sein könnte...doch dass es mich so umhaut, hätte ich nie gedacht. Ich war schockverliebt. Jede Woche die verging, ohne dass ich Formen, Drehen, Glasieren, Abdrehen oder einfach irgendwas mit Ton machen konnte, strapazierte zunehmend meine Geduld.

So buchte ich Kurs um Kurs. Ich wollte die verschiedenen Techniken von Grund auf lernen. Ich drehte an der Scheibe meine ersten Gefässe, Becher und Schnapsgläsli, tastete mich bei der Wulst-Technik näher heran und lernte weitere Methoden, um aus dem Klumpen Ton bestenfalls etwas "Schönes" - jedenfalls etwas "Einzigartiges" zu machen.


Die Unterschiede beim Glasieren spürte ich rasch...der Lerneffekt ist aufgrund der eindeutigen Resultate nach dem Brennen knallhart und wirkungsvoll. Aber das macht mir Spass. Ich lerne jeden Tag etwas dazu.


Mit offenem Geist und Blick fürs Ungewöhnliche, taste ich mich immer weiter in die Materie ein, experimentiere und bleibe neugierig.


Ich lasse Dich teilhaben an meiner Entwicklung, bin für Inputs, Wünsche und Fragen offen und freue mich über jede Rückmeldung.